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Text: Nedan från
Text: http://www.genealogie-mittelalter.de/
Text: Eduard I.
Text: König von Portugal (1433-1438)
Text: ------------
Text: 31.10.1391-9.9.1438
Text: Viseu Kloster des Christusordens zu Tomar
Text: Begraben: Batalha
Text: 2. Sohn des Königs Johann I. der Unechte von Portugal und der Philippa
von Lancaster, Tochter von Herzog Johann
Text: Lexikon des Mittelalters: Band III Spalte 1594
Text: ********************
Text: Eduard (Duarte), König von Portugal aus dem Hause AVIS
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Text: * 31. Oktober 1391, + 13. September 1438
Text: Viseu Kloster des Christusordens zu Tomar
Text: Begraben: Batalha
Text: Sohn von König Johann I.
Text: oo 22. September 1428 Eleonore, Schwester Alfons‘ V. von Aragon
Text: aus dieser Ehe:
Text: 4 Söhne (1432 der Thronerbe Alfons V. „el Africano“),
Text: 5 Töchter
Text: Philippa, + bereits 1439 an der Pest
Text: Eleonore oo Kaiser FRIEDRICH III.
Text: Johanna, oo König Heinrich IV. von Kastilien
Text: Aus einer vorehelichen Beziehung Eduards mit der vornehmen
kastilischen Adligen Juana Manuel stammte ein illegitimer Sohn, Joao
Manuel (1420-1476), der als Karmeliter eine bedeutende kirchliche
Laufbahn absolvierte (Ordensprovinzial, Titularerzbischof von
Tiberiades, Bischof von Ceuta und Primas von Afrika, Bischof von
Guarda) und selbst zwei politisch einflußreiche Söhne, Joaoa und Nuno
Manuel hinterließ.
Text: 1415 Teilnahme an der Eroberung von Ceuta durch den Vater, dort
Schwertleite in der zur Kirche umgeweihten Moschee.
Text: Am 15. August 1433, dem Tag nach dem Tode des Vaters, erfolgte Eduards
„Erhöhung zum König. Er hatte zu wählen: entweder solide Innenpolitik
- das heißt vor allem Sanierung der spätestens seit der Eroberung von
Ceuta ruinierten Wirtschaft und Fortentwicklung des Rechtswesens (mit
Hilfe von Johann das Regras) samt Christianisierung und Integrierung
der Juden - oder kostspielige und riskante kriegerische
Expansionspolitik - Beteiligungan der für Portugal letztlich
unergiebigen kastilisch-aragonesischen Reconquista von Granada oder
Fortsetzung der eigenen Conquista auf den Kanarischen Inseln und in
Marokko. Eduard, selbst Verfasser eines Buches über den
"rechtschaffenen Berater" (Leal Conselheiro), befragte darüber schon
1432 seine Verwandten. Mehrere ihrer Antworten sind erhalten. Nachdem
Eduard sich der von seinen Brüdern Heinrich (dem Seefahrer) und
Ferdinand verfochtenen Idee einer Eroberung von Tanger angeschlossen
hatte, fanden sich 1436 die in Evora versammelten Cortes, allerdings
"nao sem grande murmuracom e descontentamento" (Ruy de Pina, XIV), zur
Finanzierung des Feldzuges bereit. Auch Papst Eugen IV. gab seinen
Segen. Mitte September 1437 begannen Heinrich und Ferdinand den
Angriff auf Tanger, der mit der Gefangenahme des portugiesischen
Heeres endete. Am 17. Oktober unterschrieb Heinrich seine
Kapitulationsurkunde: Gegen freien Abzug des Heerers versicherte er
den Arabern in Eduards Namen, daß Portugal ihnen Ceuta zurückgeben
werde, und überließ ihnen zum Pfand seinen Bruder Ferdinand. Nach der
Heimkehr des so geretteten Heeres hatte Eduard zu wählen: Ferdinand
oder Ceuta. Auf den Cortes von Leiria 1438 gab er die Frage an sein
Reich weiter. Grosso mondo gesprochen, wollten die Städte das
Menschenleben, der Adel Portugals Besitz und der Klerus die
christliche Stadt gerettet bzw. erhalten wissen. Der Tod (durch Pest?)
hat Eduard bald aus seinem Entscheidungszwang befreit; Ferdinand starb
1443 als Gefangener. - Calderon hat Ferdinands Schicksal in seinem
Märtyrerdrama "El principe constante" (1662, duetsch: Der standhafte
Prinz) glorifiziert.
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Text: Eduard war klug und ernsthaft, stattlich, mit langem Haupthaar und
kräftigem Bart, ein großer Pferdenarr und guter Fechter und besaß eine
erstaunliche Eloquenz. Er half 1415 Ceuta zu erobern und wurde 1430
Mitregent seines Vaters. Als König veröffentlichte er die "Lei
mental", widmete sich besonders den durch die Kriege zerrütteten
Finanzen, schränkte die höfische Verschwendung ein und band den Adel
an seine Güter, um Landwirtschaft und Versorgung zu verbessern. Er
straffte die Justizverwaltung, förderte Künste und Wissenschaften und
gab 1437 nur ungern dem Drängen der Brüder zum schlecht vorbereiteten
Unternehmen gegen Tanger nach. Ein geplanter "Kreuzzug" zur Befreiung
des Bruders scheiterte an einer neu ausbrechenden Pestseuche, der auch
Eduard zum Opfer fiel.
Text: 22.9.1428
Text: oo Eleonore von Aragon, Tochter des Königs Ferdinand I.
Text: 1400-18.2.1445
Text: Kinder:
Text: Johann
Text: 10.1429- jung
Text: Philippa
Text: 27.11.1430-24.3.1439 (Pest)
Text: Alfons V. der Afrikaner
Text: 15.1.1432-28.8.1481
Text: Marie
Text: 7.-8.12.1432
Text: Ferdinand 1. Herzog von Beja
Text: 17.11.1433-18.9.1470
Text: Eleonore
Text: 18.9.1434-3.9.1467
Text: Torres Vedras Wiener Neustadt
Text: 16.3.1452
Text: oo FRIEDRICH III. Kaiser des Deutschen Reiches
Text: 21.9.1415-19.8.1493
Text: Eduard
Text: 12.8.1435- jung
Text: Katharina Nonne zu Lissabon
Text: 25.11.1436-17.6.1463
Text: Johanna
Text: 3.1439-13.6.1475
Text: 21.5.1455
Text: oo Heinrich IV. König von Kastilien (Cousin)
Text: 5.1.1425-14.12.1474
Text: Illegitim
Text: Johann Manuel Bischof von Ceuta
Text: - 1476
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Text: Vones Ludwig:
Text: *************
Text: „Geschichte der Iberischen Halbinsel“
Text: In Portugal selbst waren die Verhältnisse in der Zwischenzeit
ebenfalls in Bewegung geraten. Nach dem Tod Johanns I. hatte sein
ältester Sohn Duarte o Rei-Filosofo (1433-1438), der als der
gebildeste der Infanten galt, seiner Gemahlin Eleonore von Aragon mit
dem Leal Conselheiro eigens eine philosophische Schrift über die
Bestimmung des Menschen widmete und ebenso wie sein Vater ein Buch
über die Jagd verfaßte, für einer kurze Zeitspanne den Thron
bestiegen. Unter seiner Regierung war das verhängnisvolle
Tangerunternehmen gestartet worden, doch hatte er sich entgegen allen
abratenden Gutachten nicht zuletzt durch das gemeinsame Votum seiner
Gattin und des Infanten Heinrich zu diesem Schritt bewegen lassen.
Hier bahnte sich ein politisches Zusammenspiel an, das in den Jahren
nach Duartes Tod bestimmenden Einfluß auf die innerpolitischen
Verhältnisse ausüben sollte. Als nämlich der weitgereiste und
welterfahrene Infant Peter, seit der Eroberung von Ceuta Herzog von
Coimbra, darüber hinaus noch Herr von Montemor-o-Velho und Aveiro,
unter Mißachtung des Testaments Duartes die Regentschaft übernahm, sah
er sich als Gatte einer Tochter Jakobs II. von Urgell der Feindschaft
der Königin-Witwe und ihrer Partei ausgesetzt. Gegen diese
Gegnerschaft suchte er fast zwangsläufig Unterstützung bei LUNA und
Kastilien. Zudem betrieb er im Inneren einen planmäßigen Ausbau seiner
Macht, der gepaart war mit entschlossenen Versuchen, die
Zentralisierung der Königsgewalt gegenüber dem unwilligen Adel
durchzusetzen. Da er zugleich seine Tochter mit dem unmündigen
Thronfolger Alfons (V.) verheiratete und seinem Sohn Peter nicht nur
das Hochmeisteramt des Avisordens sicherte, sondern ihn auch zum
Condestavel des Reiches ernannte, damit also eine der
Schlüsselpositionen für die Ausübung der militärischen Macht an seiner
Familie zog, konnte er in letzter Konsequenz jede Stärkung der
Königsmacht zu seinem eigenen Vorteil ausnutzen. Den Widerstand seines
Halbbruders Alfons, des Grafen von Barcelos, glaubte er brechen zu
können, indem er ihm zum 1. Herzog von Braganza erhob, während er den
Infanten Ferdinand, den jüngeren Bruder Alfons' (V.), mit dem
Maestrazgo des Santiagoordens in Portugal abfand und dem Grafen von
Arraiolos, Sohn des Infanten Johann, die Verwaltung von Ceuta
übertrug. Als die Königin Eleonore, mittlerweile nach Kastilien
geflohen, Anfang 1445 starb, schien die Machtstellung des Herzogs von
Coimbra ungefährdet.
Text: Nedan från
Text: http://www.campusprogram.com/reference/en/wikipedia/e/ed/edward_of_port
ugal.html
Text: Edward of Portugal
Text: Duarte of Portugal (Edward, in English language), the Philosopher,
eleventh king of Portugal, was born in Viseu in October 31 1391 and
died in Tomar in September 13 1438. He was the son of John I of
Portugal by his wife, Philippa of Lancaster. Duarte succeeded his
father in 1433.
Text: As a prince, Duarte always followed his father, king Jo?I, in the
affairs of the kingdom. He was knighted in 1415, after the capture of
Ceuta. Duarte was made king in 1433 and soon showed interest in
internal consensus. During is short reign of five years, Duarte called
the Cortes (the national assembly) no less than five times to discuss
internal affairs and politics. The king also followed the politics of
his father concerning the maritime exploration of Africa. His brother,
prince Henry the Navigator founded the navigation school of Sagres and
Gil Eanes crossed the Bojador Cape during his reign.
Text: In 1437, his brothers, princes Henry and Fernando persuaded Duarte to
launch an attack on Morocco and thus win an African base for future
Atlantic exploration. The expedition was not unanimously supported:
princes Pedro, duke of Coimbra and Jo? duke of Aveiro were against the
initiative and preferred to avoid conflict with the king of Morocco.
They proved to be right. The resulting attack on Tangier was
successful, but with great cost of men. Duarte's youngest brother
prince Fernando was captured and eventually died in captivity. Duarte
died of plague soon afterwards.
Text: Another less political side of Duarte's personality is related with
culture. A reflective and scholarly prince, he wrote the treatise O
Leal Conselheiro (The Loyal Counsellor) as well as other books on
hunting and several poems. Duarte was in the process of revising the
Portuguese law code when he died.
Text: Duarte's marriages and descendants
Text: By his wife, princess Eleanor of Aragon (1402-1455)
Text: Jo?(1429)
Text: Filipa (1430-1439)
Text: Afonso V, king of Portugal (1432-1481)
Text: Maria (1432)
Text: Fernando of Portugal, Duke of Viseu (1433-1470), father of Manuel I,
king of Portugal
Text: Eleanor, princess of Portugal (1434-1467), married Frederick III, Holy
Roman Emperor
Text: Duarte (1435)
Text: Catarina (1436-1463)
Text: Joana, princess of Portugal (1439-1475), married king Henry IV of
Castile
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