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 2000 BC - 2000 AD
 by Tomas Grönlund
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ORDULF (OTTO) BILLUNG VON SACHSEN35 SmartMatches
Birth:1020/1022
Death:28 Mar 1072
Sex:M
Father:BERNHARD II BILLUNG VON SACHSEN b. 985/990
Mother:EILIKA VON SCHWEINFURT b. About 1000
  
Identification #: hertig av Sachsen 1059-1072

Spouses & Children 
ULFHILD OLAVSDOTTER (Hårfagre-ätten) (Wife) b. About 1020
Marriage: NOV 1042
Children: 
  1. DescendantsMAGNUS BILLUNG VON SACHSEN b. 1043/1047
 
GERTRUD VON HALDENSLEBEN (Wife) b. About 1040
Marriage: 1071
Children: 
  1. Bernhard Billung b. 1071/1072
 
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Notes 
Individual:
Nedan från
http://www.genealogie-mittelalter.de/sachsen/ordulf_billung_herzog_vo_s

achsen_+_1072.html
Ordulf (Otto)
Herzog von Sachsen (1059-1072)
--------------
1022-28.3.1072

Sohn des Herzogs Bernhard II. von Sachsen und der Eilika von

Schweinfurt, Tochter von Markgraf Heinrich I. ------------------------------------------------------------------

Während Ordulfs Regierung ging der unbestrittene Vorrang seines Hauses

in Sachsen verloren, unter anderem an Northeim, da er weitgehend
erfolglos gegen die Slawen operierte. Er wurde regelrecht zum Gespött
seiner Vasallen und gewann zeitweise durch den Sohn Gebiete vom
Erzstift.
Nedan från
http://www.genealogie-mittelalter.de/billunger/ordulf_billung_herzog_vo

_sachsen_+_1072.html
Ordulf (Otto)
Herzog von Sachsen (1059-1072)
-----------------
1022-28.3.1072

Ältester Sohn des Herzogs Bernhard II. von Sachsen und der Eilika von

Schweinfurt, Tochter von Markgraf Heinrich I.

Brandenburg Erich: Tafel 32 Seite 65
****************
"Die Nachkommen Karls des Großen"

X.96. ORDULF, Herzog von Sachsen
---------------------
* ca. 1020, + 1072 28.III.

Gemahlinnen: a) 1042 Ulfhild, Tochter des Königs Olaf II. von Norwegen
+ vor 1070 an einem 24.V.

b) oo Gertrud, Tochter des Grafen Konrad von Haldensleben
+ 1116 21.II.

-----------------------------------------------------------------------

---------
Althoff Gerd: Seite 376
***********
"Adels- und Königsfamilien im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung"
H 7

Lü: 28.3. Ordulf dux pater M.d. + 1072 Herzog Ordulf, BILLUNGER

Ordulf übernahm 1059 von seinem Vater Bernhard II. die sächsische

Herzogswürde. Über sein Todesjahr finden sich in den Quellen
widersprüchliche Angaben; es werden die Jahre 1071, 1072 und 1073
genannt. Die Forschung hat sich für 1072 entschieden. Vgl. Bork,
Billunger S. 165. Die Regierungszeit Ordulfs (der in den Quellen häufig auch Otto

genannt wird) ist geprägt vom Kampf gegen die Wenden, der größtenteils
in Zusammenarbeit mit den christlichen Dänen geführt wurde. Dieses
Bündnis festigte die Heirat Ordulfs mit Wulfhild (H 14), der
Halbschwester des Dänen-Königs Magnus (K 39) schon im Jahre 1042; vgl.
Bork, S. 148 f. In der Reichspolitik trat Ordulf unter der Vormundschaftsregierung der

Erzbischöfe Anno von Köln und Adalbert von Hamburg-Bremen wenig in
Erscheinung; vgl. Freytag, Die Herrschaft der Billunger, S. 20f.
-----------------------------------------------------------------------

---------
Thiele Andreas: Tafel 156
*************
"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte"
Band I, Teilband 1 Deutsche Kaiser-, Königs-, Herzogs- und

Grafenhäuser I Ordulf
---------
+ 1072

Folgt 1059; der unbestrittene Vorrang seines Hauses in Sachsen geht

verloren, unter anderem an Northeim, da er weitgehend erfolglos gegen
die die Slawen ist; wird regelrecht zum Gespött seiner Vasallen (!)
gewinnt zeitweise durch den Sohn Gebiete vom Erzstift; 1066 Zeit neuer
Slawenaufstände.
oo Ulfhild von Norwegen, Tochter des Königs Olaf II.
+ 1070

1071
oo Gertrud von Haldensleben, Tochter des Markgrafen Konrad von der

Nordmark + 1116

Witwe des Grafen Friedrich von Formbach, Großmutter des Kaisers LOTHAR

III.
-----------------------------------------------------------------------

---------
Annalista Saxo:
*************
"Reichschronik"

Das Jahr 1059.


Bernhard der Jüngere, Herzog von Luniburg, starb und sein Herzogthum

erhielt sein Sohn Ordulf. Zum Vater hatte er den ältern Bernhard oder
Benno, zum Großvater Herimann. Dieser jüngere Bernhard hatte von
Eilica, welche eine Tochter des Markgrafen Heinrich von Suinvorde war,
zwei Söhne, den Herzog Ordulf und den Grafen Herimann, der ohne
rechtmäßige Kinder starb. Herzog Ordulf nahm eine Frau Namens Wifhild,
die Tochter des Königs der Nortmannen und Märtyrers Olaph, und er
zeugte mit ihr einen Sohn, den er Magnus nannte, weil der Herzogin
Bruder, der König der Dänen und Nortmannen, Magnus hieß. Den hatte der
selige König und Märtyrer Olaph mit einem Kebsweibe gezeugt.
Das Jahr 1070.

Wer der Anstifter der Ermordung des jüngern Dedi gewesen, ist nicht

hinlänglich bekannt, obgleich hier und da das Gerücht unter dem Volke
ging, er sei durch Arglist seiner Stiefmutter aus dem Wege geräumt
worden]. Diese war die Witwe des eben genannten Otto, welche Dedo der
Aeltere, als Otto und seine Mutter Oda gestorben waren, zur Frau
genommen hatte, und er zeugte mit ihr den Markgrafen Heinrich von
Ilburg und den Grafen Konrad, der von den Heiden erschlagen worden
ist. Sie selbst hieß aber Adela und war von Brabant gebürtig aus dem
Schlosse, welches Lovania oder gewöhnlich Lovene heißt, und ihre
Brüder waren Graf Heinrich und Reginher. - [Odalrich, der Markgraf der
Carentiner, starb] und seine Witwe Sophia, die Schwester des des
Königs Ladizlaus von Ungarn, nahm Magnus, des sächsischen Herzogs
Ordulf Sohn, zur Frau und zeugte mit ihr zwei Töchter Wifhild und
Eilika.
Das Jahr 1071.

In diesem Jahre hat der Halberstädter Bischof Herr Burchard oder Bucco

das Hauptmünster zu Halberstadt prächtig geweiht, nachdem es im
zwölften Jahre nach dem Brande vollendet war, in der neunten
Indiction, der Epacte siebzehn, der Conkurrente fünf, im fünften Jahre
des Mondcyclus, im achten des neunzehnjährigen Cyclus, am zweiten
Pfingsttage, dem 13. Juni; ihn geleiteten sieben Bischöfe, bestellt
zum Lobe des Königs der Könige nach dem Geheimniß des siebenförmigen
heiligen Geistes. Hinter ihm am zweiten Platze war der Bremer
Erzbischof Adalbert, am dritten Rikbert von Farden, am vierten Werinher von Argentina, am fünften Benno von

Osnabrugg, am sechsten Thietgrim von Brandeburg, am siebenten der von
Birca, Namens Johannes. Herumging auch mit großer Freude König
Heinrich, angethan mit den königlichen Kleidern. Ihm folgten Bischöfe
und viele Aebte mit dem langen Zuge der Geistlichkeit, Herzog Otto und
die meisten Reichsfürsten mit einer unzählbaren Menge beiderlei
Geschlechts, alle zu Gottes Lob jauchzend. Auch war die erlauchte
Königin Berta zugegen mit ihrer Muhme, der Markgräfin Immula oder
Irmingarda, und der Schwester des Königs, Aebtissin Adelheida von
Quidlingeburg. Dieser Bischof seligen Gedächtnisses, ein mit Almosen
sehr freigebiger, auch bescheidener und in der Liebe vollkommener
Mann, war mit Herz und Hand beim Bauen. Er hat die Basilica des
heiligen Bekenners Liuder gegründet und so reichlich ausgestattet, daß
daraus ein Hospital wurde, in welchem täglich zwölf arme Kranke
erfrischt und alle Nothdurft ihnen gereicht wurde, und in einer andern
Basilika, der des heiligen Bekenners Alexis, die er auch erbaut hatte, sollte ihnen auf ewig Gottesdienst gehalten

werden. In der Stadt Halberstadt hat er zur Ehre des heiligen Apostels
Paulus eine stattliche Kirche gegründet, nach Kräften bereichert und
an ihr Kanoniker verordnet, und würde sie noch mehr, als geglaubt
werden mag, erhöht haben, falls er länger gelebt hätte. Zu jeder Zeit aber war er nur für

dasjenige eifrig, was Vernunft und Gerechtigkeit forderten. Denn
sorgsam erwägend, wem er seine Sorge als Pfarrer schuldig sei, zog er
vorzüglich diejenigen in seine Freundschaft hinein, von denen er
erkannt hatte, daß sie durch das Verdienst ihres Lebens Gott befreundet seien. - Der Sohn des Herzogs

Bernhard und der Herzogin Eilika, Herzog Ordulf oder Otto von Sachsen
starb; sein Sohn war Magnus, welchen der König lange gefangen hielt.
Adam von Bremen:
****************
"Hamburgische Kirchengeschichte"

Zweites Buch

Kapitel 75.

Magnus, nunmehr Sieger, hatte Dännemark und Norwegen in Besitz. Zu ihm

begab sich unser Erzbischof nach Sliaswig, begleitet vom Herzoge
Bernhard und Thiadmar, dem Bischofe von Hildesheim, und Rodulf, dem
Bischofe eben jener Stadt. [Dieser Thiadmar, der aus Dännemark
gebürtig war und in der fremden Sprache Tymme hieß, kam mit der
Königin Gunhild, durch deren Fürsprache er das Bisthum von Hildesheim
erlangte.] Während dieser Zusammenkunft wurde eine Schwester des Königs Magnus mit Ordulf, dem Sohne des Herzogs,

vermählt. Dieser hatte kaum die Hochzeit gefeiert, als er zu Gunsten
seines Schwagers den Harold, einen Dänenfürsten, der von der Stadt der
Apostel heimkehrte, jenseits der Elbe erschlug, obwohl derselbe ganz
unschuldig war. Die Ursache des Mordes war, daß Harold, dem Stamme der dänischen Könige

entsprossen, dem Scepter näher zu stehen schien, als Magnus. Diese
That brachte den Beginn des Unheils über die Familie des Herzogs.
Drittes Buch

Kapitel 42.

Im siebenzehnten Jahre unseres Erzbischofs starb Herzog Bernhard von

Sachsen, der seit der Zeit des älteren Libentius schon vierzig Jahre
hindurch die Angelegenheiten der Sclaven und der Nordelbinger und die
unsrigen voll Rüstigkeit verwaltete. Nach seinem Tode erhielten seine
Söhne Ordolf und Heriman die Erbschaft ihres Vaters, zur bösen
Vorbedeutung für die Bremer Kirche. Denn diese, eingedenk des alten
Hasses, den ihre Väter, wenngleich insgeheim, gegen eben diese Kirche
ausgeübt hatten, meinten, jetzt müßten sie an dem Erzbischof und allen
Angehörigen der Kirche offenbar Rache zu nehmen. Zuerst nun, noch bei
Lebzeiten des Vaters, verheerte Herzog Ordulf, von einer feindlichen
Schaar umgeben, das Bremer Bisthum in Friesland und ließ die Leute der
Kirche blenden, ließ auch andere, die als Gesandte des Friedens wegen
an ihn geschickt waren, öffentlich züchtigen und kahl scheeren; kurz
er kränkte, plünderte, mißhandelte und mißachtete die Kirche und deren
Angehörige auf alle Weise. Obwohl nun der Erzbischof, über diese
Frevelthaten, wie natürlich, in geistlichem Eifer entbrennend, die
Verächter der Kirche mit dem Schwerte des Bannes schlug, so erlangte
er doch, als er seine Klage an den Hof brachte, nichts anderes, als
Verhöhnung. Denn auch der König, das Kind, diente zuerst, wie man
sagt, unseren Grafen nur zum Gespötte. Darum fügte sich der Erzbischof
in die Verhältnisse und nahm, wie es heißt, nur um die mit einander
gegen ihn verschworenen Brüder von einander zu trennen, den Grafen
Heriman zu seinem Vasallen an. Dessen Dienste benutzend, brach er
damals als Erzieher des Königs und Erster des Raths zum Feldzuge nach
Ungern auf, indem er den Erzbischof von Köln zur Wahrnehmung der
Reichsangelegenheiten zurückließ. Nachdem aber Salomo, den Belo
vertrieben hatte, wieder in sein Reich eingesetzt war, kehrte unser
Erzbischof mit dem königlichen Kinde als Sieger von Ungern zurück.
Kapitel 44.

Der Erzbischof hatte damals die erste Stelle am Hofe. Als man nun die

Klage desselben vernahm, ward der Graf kraft eines Urtheils des
Hofgerichts in die Verbannung geschickt, nach einem Jahre aber durch
des Königs Gnade wieder freigesprochen. Darauf aber kamen derselbe
Graf Heriman und sein Bruder, Herzog Ordulf, zur Entschädigung der
Kirche und brachten für ihr Vergehen fünfzig Hufen dar und das Land
blieb nun einige Tage ruhig.
Kapitel 50.

Der greise Bischof Johannes ward in der Stadt Magnopolis mit anderen

Christen als Gefangener zum Triumphe aufbewahrt. Derselbe nun ward,
weil er Christum bekannte, mit Schlägen mißhandelt, darauf durch die
einzelnen Städte der Sclaven zur Verhöhnung umhergeführt und, weil er
vom Namen Christi nicht abwendig zu machen war, so wurden ihm Hände
und Füße abgehauen und der Körper auf die Straße hinausgeworfen, das
Haupt aber ward ihm abgeschnitten und die Heiden pflanzten es wie ein
Siegeszeichen auf einen Spieß und opferten es ihrem Götte Redigast.
Dies geschah in der Hauptstadt der Sclaven, Rethre, am 10. November
(1066).
Die Tochter des Königs der Dänen ward zu Michilenburg, der Stadt der

Obodriten, gefunden und samt ihren Frauen [lange mit Schlägen
gezüchtigt und dann] nackend fortgeschickt. Denn sie hatte, wie wir
oben erzählt haben, Fürst Gotescalk zur Frau gehabt und mit ihr auch
einen Sohn, Heinrich gezeugt. Eine Andere aber hatte ihm den Butue geboren. Beide waren den Sclaven

zum großen Verderben bestimmt.
Jene nun, die also siegreich waren, verheerten die ganze Landschaft

Hammaburg mit Feuer und Schwert. Die Sturmarn wurden beinahe alle
entweder erschlagen oder gefangen hinweggeführt, die Veste Hammaburg
von Grund aus zerstört und zur Verhöhnung unsers Erlösers selbst die
Kreuze von den Heiden verstümmelt. Also ward an uns erfüllet die
Prophezeiung (Psalm 79, 1) welche sagt: "Herr, es sind Heiden in dein
Erbe gefallen, die haben deinen heiligen Tempel verunreinigt. u. s.
w.; prophetische Klageworte, welche über die Zerstörung Jerusalems

erschallen. Der Urheber jener Verheerung soll Blusso gewesen sein, der
eine Schwester Godescalks zum Weibe hatte; er starb als er nach Hause zurückkehrte, auch selbst eines gewaltthätigen

Todes.
So fielen alle Sclaven, indem sie sich allesamt mit einander

verschworen, wieder in's Heidenthum zurück, nachdem sie die, welche im
Glauben verharren wollten, erschlagen hatten. Unser Herzog Ordulf
kämpfte in den zwölf Jahren, um welche er seinen Vater überlebte,
oftmals vergebens gegen die Sclaven und konnte nie den Sieg erreichen,
ward vielmehr von den Heiden so oft besiegt, daß er auch den Seinen
zum Gespötte ward.
2) Er wurde erst 1072 Herzog nach dem Tode seines Vaters Ordulf.
1) Ordulf starb am 28. März 1071.


Helmhold von Bosau:
*****************
"Slavenchronik"

22. Von der Empörung der Slaven.

Im Verlaufe der Zeit, in welcher durch Gottes Barmherzigkeit und des

sehr fromm gesinnten Helden Godescalk Verdienste der Zustand der
Kirche und des Gottesdienstes ein glänzender ward, wurde nach dem Tode
des Bischofs Abelin die Kirche von Aldenburg in drei Bisthümer
getheilt. Dies wurde aber keineswegs durch kaiserliche Verfügung herbeigeführt, sondern es

ist ausgemacht, daß es ein Einfall Adalbert des Großen, Erzbischofs
von Hammemburg, war. Dieser hochgestellte und im Reiche übermächtige
Mann nämlich, welcher die Gunst des sehr tapferen Kaisers Heinrich,
des Sohnes Konrads, wie auch des Papstes Leo besaß, so daß diese alle
seinen Wünschen Gehör gaben, hatte über alle Reiche des Nordens, über
Dänemark, Schweden und Norwegen erzbischöfliche Gewalt und die Macht
eines päpstlichen Legaten. Aber auch damit noch nicht zufrieden,
wollte er die Würde eines Patriarchen erlangen, so nämlich, daß er
innerhalb seines Sprengels zwölf Bisthümer errichten wollte, wovon
weiter zu reden überflüssig ist, weil dies verständigen Männern als
ein abgeschmacktes und an Wahnsinn grenzendes Hirngespinst erschienen
ist. Daher fand an seinem Hofe ein Zusammenfluß von vielen Priestern
und Geistlichen, besonders auch Bischöfen statt, welche, aus ihren
Sitzen vertrieben, an seiner Tafel Theil nahmen. Um sich nun dieser
Last zu entledigen, schickte er sie weit hinaus unter die Heiden,
indem er manchen feste, manchen wandelbare Sitze anwies. So machte er
den Ezo zum Nachfolger des Abelin in Aldenburg, einen gewissen Aristo
aber, der von Jerusalem kam, setzte er in Racesburg ein; den Johannes bestimmte er für Mikilinburg.

Dieser Johann hatte aus Lust am Reisen Schottland verlassen und war
nach Sachsen gekommen, wo er, wie Alle, vom Erzbischof gütig
empfangen, und bald darauf zum Fürsten Godescalk ins Land der Slaven
geschickt worden war, bei welchem er dann viele tausend Heiden getauft haben soll.

Es herrschte Friede und Sicherheit im ganzen Reiche, da der sehr

tapfere Kaiser Heinrich die Ungarn, die Böhmen, die Slaven und alle
Nachbarvölker mit gewaltiger Hand bezwungen hatte. Als er (1056)
starb, folgte ihm in der Regierung sein Sohn Heinrich, ein Knabe von
acht Jahren. Sofort brachen im Reiche mancherlei Unruhen aus, weil
die Fürsten, welche nach Fehden gelüstete, die Kindheit des Königs
verachteten. Und es erhob sich ein Jeder gegen seinen Nächsten und
viel Unheil kam, immer zunehmend, über das Land, welches von
Plünderung, Brand und Todtschlag heimgesucht ward.
Bald nachher starb auch Herzog Bernhard von Sachsen, welcher die

Angelegenheiten der Slaven und Sachsen vierzig Jahre hindurch voll
Rüstigkeit verwaltet hatte. In seine Erbschaft theilten sich seine
Söhne Ordulf und Heriman, so daß Ordulf die Regierung des Herzogthums
empfing, obwohl er an Tapferkeit, Kriegserfahrung und Glück seinem Vater bei weitem

nachstand. Kaum waren auch nach seines Vaters Tode fünf Jahre
vergangen, als die Slaven, die gleich auf Empörung gesonnen hatten,
vor Allem zuerst den Godescalk ererschlugen. Dieser für alle Zeiten
unvergeßliche Mann wurde nämlich wegen der Treue, die er Gott und den
Herrschern bewiesen hatte, von den Barbaren, welche er selbst zum
Glauben zu bekehren persönlich bemüht war, ermordet. "Denn die
Missethat der Amoriter ist noch nicht alle" (1. Mose 15, 16) und nicht
gekommen die Zeit, sich ihrer zu erbarmen. Daher war es nothwendig,
daß "Aergerniß kam" (Matth. 18, 7) "auf daß die, so rechtschaffen
waren, offenbar würden" (1. Kor. 11, 19). Es litt aber jener zweite
Machabäus in der Stadt Leontium oder Lenzin am 7. Juni nebst dem
Priester Eppo, der auf dem Altare hingeopfert wurde, und vielen
anderen Geistlichen und Laien, welche um Christi willen verschiedene
Todesqualen erduldeten. Der Mönch Ansver und Andere mit ihm wurden zu
Racesburg gesteinigt. Ihr Leiden fiel auf den 15. Juli. Derselbe
Ansver soll, als er zum Leiden kam, die Heiden angefleht haben, daß
doch vorher seine Gefährten gesteinigt werden möchten, weil er
befürchtete, sie könnten wieder abfallen. Als nun aber diese die
Märtyrerkrone erlangt hatten, da knieete er selbst, wie einst
Stephanus, voll Freuden nieder.
24. Der erste Abfall der Slaven vom christlichen Glauben.

Die Tochter des Königs der Dänen ward aus Mikilinburg, der Stadt der

Obotriten, sammt den übrigen Frauen nackend fortgeschickt. Denn sie
war, wie oben gesagt, die Wittwe des Fürsten Godescalk, der mit ihr
einen Sohn, Namens Heinrich, gezeugt hatte. Eine Andere aber hatte ihm
den Butue geboren. Beide waren sehr zum Verderben der Slaven auf die
Welt gekommen.
Die Slaven nun, die also des Sieges sich bemächtigt hatten, verheerten

das ganze hammemburgische Gebiet mit Feuer und Schwert, die Sturmaren
und Holzaten wurden beinahe alle entweder getödtet oder gefangen
hinweggeführt, die Veste Hammemburg von Grund aus zerstört, und zur
Verhöhnung unsers Heilands selbst die Kreuze von den Heiden
verstümmelt. Eben zu derselben Zeit wurde auch Schleswig, welches mit
anderem Namen Heidibo heißt, eine sehr volkreiche und wohlhabende
Stadt der Ueberelbischen, welche an der Grenze von Dänemark liegt,
durch einen unvorhergesehenen Ueberfall der Barbaren von Grund aus
zerstört. So ward uns die Phrophezeiung erfüllt, welche sagt: "Herr,
es sind Heiden in dein Erbe gefallen, die haben deinen heiligen Tempel
verunreinigt" u. s. w. (Psalm 79, 1); prophetische Klageworte über die Zerstörung Jerusalems.

Der Urheber dieses Blutbades soll Blusso gewesen sein, der eine
Schwester Godescalks zur Gemahlin hatte und als er nach Haus kam, auch
selbst einen gewaltsamen Tod erlitt. Demnach fielen alle Slaven, indem
sie sich insgesammt mit einander verschworen, wieder ins Heidentum
zurück, nachdem sie die, welche im Glauben verharrten, erschlagen
hatten. Herzog Ordulf kämpfte während der zwölf Jahre, während welcher
er den Vater überlebte, vergebens gegen die Slaven, und konnte niemals
einen Sieg erlangen, sondern wurde so oft von den Heiden überwunden,
daß er selbst den Seinen zum Gespötte ward.
Es ereignete sich aber diese Umwälzung im Lande der Slaven im Jahre

1066 der Fleischwerdung des Herrn, im achten Jahre König Heinrichs IV.
Der Aldenburger Bischofsitz blieb 84 Jahre lang unbesetzt.
25. Vom Cruto.

Nachdem also Godescalk, der tugendhafte Verehrer Gottes, gestorben

war, gelangte die erbliche Nachfolge in seinem Fürstentume an seinen
Sohn Butue. Da nun die, welche den Vater ermordet hatten,
befürchteten, der Sohn möchte den Tod seines Vaters rächen, so
erregten sie einen Aufstand des Volks, indem sie sagten: "Nicht dieser
soll über uns herrschen, sondern Cruto, Grin's Sohn. Denn was wird es
uns helfen, daß wir, um die Freiheit zu erlangen, den Godescalk
getödtet haben, wenn dieser die Fürstenwürde erbt? Er wird uns ja noch
härter drücken, als der Vater, und wird, verbündet mit dem Volk der
Sachsen, das Land mit neuer Trübsal erfüllen." Darum verschworen sie
sich und setzten sich den Cruto zum Fürsten, so daß sie die Söhne
Godescalks, denen dem Rechte nach die Herrschaft gebührte,
ausschlossen. Der jüngere derselben, Heinrich, nahm seine Zuflucht zum
Könige der Dänen, zu dessen Geschlechte er gehörte. Der ältere aber,
Butue, begab sich zu den Barden und suchte bei den Fürsten der
Sachsen, denen sein Vater stets treu und ergeben gewesen war, um Hülfe
nach. Diese erzeigten sich denn auch für das bewiesene Wohlwollen
dankbar, nahmen den Kampf um seinetwillen auf, und setzten ihn nach
vielen mühseligen Feldzügen wieder ein. Jedoch blieb Butue's Macht
immer gering und konnte nicht erstarken, weil er, einem christlichen
Vater entsprossen und ein Freund der Herzoge, bei seinem Volke für
einen Verräther an der Freiheit galt. Denn nach jenem Siege, in Folge
dessen zuerst durch Godescalks Ermordung das Land der Nordelbinger
erschüttert wurde, schüttelten die Slaven mit bewaffneter Hand das
Joch der Knechtschaft ab und waren so hartnäckig bemüht, die Freiheit
zu vertheidigen, daß sie lieber sterben, als den Namen von Christen
wieder annehmen oder den Herzogen der Sachsen Zins zahlen wollten.
Diese Kränkung hatten sich die Sachsen durch ihre unselige Habsucht in
der That selbst zugezogen, weil sie, als sie noch im vollen Besitze
ihrer Macht und durch häufige Siege berühmt waren, nicht erkannten,
daß der Krieg des Herrn, unsers Gottes, ist und von ihm selber der
Sieg kommt, sondern vielmehr die Völker der Slaven, welche sie durch
Krieg oder Verträge unterworfen hatten, mit so großen Auflagen
belasteten, daß sie durch die bittere Noth gezwungen waren, den
göttlichen Gesetzen und dem Joche der Herzoge zu widerstreben. Diese
Schuld büßte Ordulf, der Herzog von Sachsen, der, von Gott völlig
verlassen, so lange er den Vater überlebte, über die Slaven keinen
Sieg davon zu tragen vermochte. Daher kam es auch, daß Godescalks
Söhne, die ihre Hoffnung auf den Herzog setzten, auf ein schwankendes
Rohr und einen gebrochenen Stab sich stützten.
Nach Ordulfs Tode folgte ihm im Herzogthume sein Sohn Magnus, geboren

von einer Tochter des Königs der Dänen. Er nun verwandte gleich nach
Antritt seiner Regierung alle Kräfte seines Geistes wie seines Arms
auf die Unterjochung der aufrührerischen Slaven, wozu ihn Butue, der
Sohn Godescalks, anreizte. Jene aber begannen einmüthig sich zu

widersetzen, geleitet von Cruto, dem Sohne Grins, der gegen den Namen
Christi und gegen die Hoheit der Herzoge Feindseligkeit übte. Zuerst
trieben sie den Butue aus dem Lande, indem sie die Burgen, in denen er
Zuflucht fand, zerstörten. Als er sich nun der Herrschaft beraubt sah,
floh er zum Herzog Magnus, der damals grade zu Lunenburg lebte.
Black-Veldtrup Mechthild: Seite 198,212,236
********************
"Kaiserin Agnes (1043-1077) Quellenkritische Studien."

Das billungische Herzogshaus strebte die Kirchgenvogtei über das

mitten im billungischen Machtbereich gelegene Bistum Minden an, was
ihnen in der Folgezeit auch tatsächlich gelang (zwischen 1073 und
1080). Nach dem Tode seines Vaters erlaubte er sich gemeinsam mit
seinem Bruder, Graf Hermann, Übergriffe gegen den Erzbischof Adalbert
von Bremen, dessen Beschwerden bei Hof nichts als Spott ernteten. Die Tatsache, dass die BILLUNGER die zwar erst für 1070 bezeugte, aber

wohl schon früher an sie übergegangene Vogtei über das von Agnes
geförderte Bistum Verden innehatten, und die Einbindung des
billungischen Bischofs Imad von Paderborn in den Reichsdienst sind
weitere Hinweise auf eine problemlose Zusammenarbeit zwischen den
sächsischen Herzögen und der Regentin Agnes.


1042
1. oo Wulfhild von Norwegen, Tochter des Königs Olaf II.
1019/20-24.5. vor 1070

1071
2. oo 2. Gertrud von Haldensleben, Tochter des Grafen Konrad
-21.11.1116

1056
1. oo Friedrich Graf von Formbach
um 1030- 1059/65




Kinder:
1. Ehe

Magnus
1043/47-23.8.1106

2. Ehe

Bernhard
1071/72-15.7.
-------------------------------------------------------------------

Bork Ruth: Seite 148-161,163-164
*********
"Die Billunger. Mit Beiträgen zur Geschichte des deutsch-wendischen

Grenzraumes im 10. und 11. Jahrhundert." 21. Herzog Ordulf (Otto, + 1072)
----------------------------------------
a. Wichtige Daten im Zusammenhang mit den nordischen und wendischen

Beziehungen
Die für Ordulf [1 Der Name Ordulf findet sich bei Adam und Helmold in

den Lesarten Ordolfus, Ordolph, Ordolfus, während Lambert und Bruno
durchweg den Namen Otto für ihn gebrauchen, ebenso wie die Urkunden
DH. IV. 87,105,112 und 168. Die später noch zu erwähnenden nordischen
Quellen nennen ihn auch meist Otto, Oddo oder Otta, mit Ausnahme der
Ann. Island. SS. XXIX, Seite 258, die 1072 anläßlich seines Todes von
"Adulfr hertogi af Brunsvig" sprechen. Der Sächsische Annalist (SS.
VI, Seite 698) bringt unter dem Jahre 1071 die Todesnachricht und
schreibt "Ordulfus sive Otto, dux Saxonie...".], den vermutlich
ältesten Sohn Herzog Bernhards II., in Frage kommende Geburtszeit
hatten wir bereits im Zusammenhang mit der Vermählung seiner Eltern
oben angedeutet [2 Siehe oben Seite 118.]. Angesichts der Vermählung
Ordulfs und seiner kriegerischen Tätigkeit während der Jahre 1042/43
wird man zu jener Zeit immerhin nicht allzu jugendliches Alter
voraussetzen müssen (er mag um oder etwas über oder unter 20 Jahre
gewesen sein), so daß seine Geburt aller Wahrscheinlichkeit nach in
den Jahren um1020 erfolgt sein dürfte. Im Jahre 1042 fand die Verlobung und anscheinend sogleich die

Eheschließung zwischen Ordulf und Wulfhild [3 Ihr Name wird in den
dänisch-norwegischen Quellen in der Form Ulfhilde, im Deutschen aber
als Wulfhild bzw. Wlfhilde geschrieben.], einer Halbschwester des
Königs Magnus, bzw. der Tochter des norwegischen Königs Olaf II. des
Heiligen und seiner Frau Astrid [4 Der im Jahre 1030 gefallene Olaf
Tryggvason, wie er in den Quellen meist bezeichnet wird, (über das
Todesdatum Näheres bei Maurer "Die Bekehrung des norwegischen Stammes
zum Christentum Seite 530f., vgl. Munch I, 2 Seite 489ff. und Seite
786ff.) heiratete im Frühjahr 1019 Astrid, die Tochter König Olafs
Schoßkönig von Schweden (siehe Maurer, ebd. Seite 556 und Königsfeldt,
Genealogisk-historiske tabeller Seite 151 Nr. 15), so daß Wulfhild
vermutlich um die Wende 1019/20 oder auch in den unmittelbar
darauffolgenden Jahren geboren sein wird. Helmold bezeichnet sie
irrtümlich als Tochter des Dänen-Königs, wohl auf Grund falscher
Auswertung von Adam II, 79 (75).], statt. Magnus hatte seit dem Tode
Knuts des Großen und seines Bruders Sven (+ 1036) die Herrschaft über
Norwegen und seit dem Tode Hardeknuts, des letzten Sohnes Knuts des
Großen (+ 1042) auch über Dänemark inne [5 Adam II, 73 (71) und die
folgenden Kapitel, dazu J. Schreiner, Masgnus Olavsson og Danmark,
Historisk Tidsskrift; Oslo 1930-1933, 29 5. Rh. 8 Seite 37.]. Magnus fand auf deutscher Seite freundliches Entgegenkommen, wohl

nicht zuletzt auf Grund eines notwendig sich ergebenden gemeinsamen
Vorgehens gegen die Wenden, die unter dem mächtigen Fürsten Ratibor
dem dänischen Bereich gefährlich zu werden drohten [1 Munch, "De
norske Folks Historie, Band II Seite 20f. meint, daß die Wenden den
Krieg mit Dänemark zu jener Zeit begonnen hätten und wenn das auch
nicht durch Sven Estridssons Ränke bewirkt sein mochte, so läge es
doch nahe, daß zwischen diesem und den Wenden sich alsbald eine
natürliche Verbundenheit auf Grund gemeinsamer Gegnerschaft gegen
Magnus ergab, wie auch aus den von Munch Seite 20, Anmerkung 1
angegebenen nordischen Quellen zur Genüge hervorgeht.]. Adam berichtet
uns jedenfalls, daß zwischen dem König Magnus, dem Bremer Erzbischof
Bezelin, den Bischöfen Thietmar von Hildesheim und Rudolf von
Schleswig und Herzog Bernhard II. eine Unterredung zu Schleswig
stattgefunden habe und daß es dabei auch zu einer Verbindung zwischen
Ordulf, dem Sohn des Herzogs, und der Schwester des Königs gekommen
sei [2 Adam II, 79 (75) Seite 136 vgl Steindorff, Jbb. Heinrichs III.
Band I Seite 274ff.]. In der Magnus-Sage findet sich eine etwas
sagenhafte Geschichte [3 Hist. Magni boni regis SS. XXIX, Seite 405.],
derzufolge Ordulf anfangs für den Kaiser um die Hand Wulfhildens
geworben haben soll, wobei es am Hofe des Königs Magnus in Norwegen zu
allerhand Verwechslungen und Intrigen kam, bis endlich Ordulf die
Königs-Tochter dann doch selber zur Gemahlin erhielt, von der er, wie
es zum Schluß heißt [4 Hist. Magni boni regis SS. XXIX, Seite 405:
Otto hertogi ok Ulfhildr attu thann son er Magnus het; hann var anima
mikill vexti ok manna vaenstr. Mann, tok riki eptir födur sinn, ok er
fra honum komin hertoga aett i Brunsvik a Saxlandi.".], einen Sohn
namens Magnus gewann. Dieser sei, als er zum Manne erwuchs, besonders
schön und von großer Statur gewesen und habe später seines Vaters
Herrschaft übernommen; von ihm leite sich auch das braunschweigische
Herzogs-Geschlecht her. Aber bis auf das, was über Magnus ausgesagt
ist, handelt es sich bei dieser Erzählung wohl um Ausschmückungen, die
auch von der norwegischen Forschung ihrem Inhalt nach angezweifelt
werden [5 Munch II, 16 schreibt dazu "Kfter et i vore Kongesagaer
meddeelt Sagn, som dog ikke i sin Heelhad er aynderlig paalideligt,
skal Ordulf i egen Person have indfundet sig allerede 1 Korge, for at
bejle UIfhild, ...".]. Wedekind wies bereits an Hand verschiedener Todesdaten nach, daß jene

Zusammenkunft, wie auch die Hochzeit Ordulfs dem Jahre 1042 angehören
[1 Wedekind, Noten II, 56 setzt sich dabei zugleich mit Gebhardi,
Geschichte der Königreiche Dänemark und Norwegen Band I, Seite 125 und
Seite 438 auseinander, der die Heirat in das Jahr 1043 verlegen
wollte.]. Er ging dabei vor allem von dem in das Jahr 1043 fallenden
Todesdatum Erzbischof Bezelins aus, das allerdings eine Zeit lang von
anderen Forschern zu Unrecht angezweifelt wurde [2 Gegen Steindorffs
Ansetzung auf 1045 (Jbb. Heinrichs III. Band I, Seite 281 Anmerkung 1)
wandte sich vor allem Dehio in seinen "Kritischen Ausführungen" unter
Hinweis auf Lampert von Hersfeld (Holder-Eghger Seite 60) und Ser.
arch. Brem. SS. XIII, Seite 345. Ihm folgt auch May in den Regesten
der Bremer Erzbischöfe, Seite 51 unter weiteren Hinweisen auf die Ann.
Brem. SS. XVII, Seite 855.]. Auch die Nachrichten der nordischen
Quellen [3 Vgl. Steindorff, Jbb. Heinrichs III. Band I, Seite 276
Anmerkung 2, und Wigger, Meckl. Annalen Seite 74, siehe auch S.
Olafssage (Vita Olavi sancti SS. XXIX, Seite 350), Snorri,
Heimskringla, ebd. Seite 430, Hist. Magni Boni, ebd. Seite 396, wie
auch die meisten anderen nordischen Quellen (Sagas und
Skaldenstrophen).] von der großen Wendenschlacht bei Schleswig können
zu einer genaueren Festlegung der Hochzeit Ordulfs dienlich sein. Die
Schlacht fand gemäß der bei den Sagaschriftstellern waltenden
Chronologie zur Zeit des Michaelisfestes, ein Jahr nach der
Thronbesteigung König Magnus in Dänemark (Sommer 1042) statt, also im
Jahre 1043, während die Hochzeit Ordulfs ebenso wie die Besprechung zu
Schleswig dem Wendenkrieg voraufgegangen sein muß. Denn wenn die
Kämpfe mit den Wenden um Michaelis, Ende September, ihren Höhepunkt
erreichten, die weiter oben schon erwähnte Mordtat an dem
Dänen-Fürsten Harold aber nach Adams Angabe [4 Adam II, 79 (75) Seite
136, vgl. oben Seite 126.] unmittelbar nach der Hochzeit und zwar, wie
sich aus einem Vermerk im Necr. S. Mich. Lun. [5 Necr. S. Mich. Lun.,
Wedekind, Noten III, 86 "Idus Nov.... Haroldus dux et occisus".]
ergibt, im November (13.11.) geschah, so können diese Ereignisse
unmöglich in demselben Jahre 1043, sondern müssen schon in dem
voraufgegangenen Jahr 1042 vor sich gegangen sein. Auch aus den nordischen Quellen ersehen wir, daß die Hochzeit bereits

vollzogen war, als Ordulf bei Schleswig-Haithaby dem König Magnus mit
seinen Truppen zu Hilfe kam [1 Bei Snorre c. 27 SS. XXIX, Seite 341
heißt es "Kom til hans Otta hertogi af Saxlandi or Brunsvik. Hanna
atti Ulfhildi dottur Olafs Konungs ens helga födur Magnus Konungs.
Hertoginn hafdi mikla syeit manna ... ef mönnum theotti nokkur föng a,
at hann maetti sigraz en flestir Köttu ok sögdu allir eitt til, at
Vindr häfdu oflyjanda har. En Otta hertogi fysti heldr at berjaz".].
In der Zwischenzeit aber muß anscheinend die Eroberung der Jomsburg [2
Vgl. A. Hofmeister, Kampf um die Ostsee Seite 35f. (Anmerkung 30 und
31).] stattgefunden haben, durch die Magnus die unbotmäßigen Wenden zu
treffen suchte [3 Die Hist. Magni Boni berichtet SS. XXIX Seite 404
(lateinische Übersetzung) "Quibus gestis classe in Vindlandiam
trajecit et ad provinciam Jomensen appulit, ubi expositis copiis
populationem fecit, pagos et homines incendit, Vendos populationibus
graviter afflixit multasque res praeclare gessit..." und urz davor
"Rex Magnus dynastae provinciam, cui praesset, Jotiam dedit. Haec ab
Norvegia remotissima est, prosima Vandis et Saxonibus, qui id temporis
Danos magnopere vexabant."]. Darüber, daß Magnus auch dort schon vons
einem Schwager Ordulf unterstützt worden sei, wie es W. Giesebrecht [4
W. Giesebrecht, Deutsche Kaiserzeit Band II, Seite 401.] und W.
Schultze [5 Gebhardts Handbuch der Deutschen Geschichte 7. Auflage
Seite 267.] angeben, findet sich in den Quellen nichts. Adam berichtet
nur, daß Magnus mit einer großen dänischen Flotte die reiche Stadt
Jumne belagert habe [6 Adam II, Schol. 56 (57) Seite 137.]. Die Niederlage, fügt er in dem

betreffenden Scholion hinzu, sei die gleiche gewesen, nämlich wie die
von ihm im Text beschriebene der Schlacht von Haithaby [7 Ebd. A. r
und s bringen die verschiedenen anderen Namensformen für Haithaby.].
Er scheint demnach chronologisch nicht genau unterrichtet gewesen zu
sein, wenn er den in Wirklichkeit zeitlich voraufgehenden Jomsburger
Zug mit der Schleswiger Schlacht zugleich oder auch nach dieser
ansetzt [8 Adam II, 79 (75) Seite 137.]. Auch die Geschichte vom Tode Ratibors und seiner Söhne - eine der

wichtigsten Voraussetzungen für die spätere Herrschaft des oben schon
erwähnten, den BILLUNGERN nahestehenden Wenden-Fürsten Gottschalk -
berichtet Adam anders als zum Beispiel Saxo Grammaticus [9 Saxo Gramm.
I. X. Müll. Velsch. Seite 543.], doch scheint in diesem Punkt Adam
besser unterrichtet zu sein als der reichlich 100 Jahre spätere Däne,
dessen Darstellung im übrigen etwas sagenhaft anmutet. Adam berichtet, daß der mächtige Slawen-Herzog Ratibor von den Dänen

getötet wordens ei. Ihn hätten seine acht Söhne zu rächen gesucht,
seien aber dabei ebenfalls alle von den Dänen getötet worden. Aus
Rache seien alsdann die Winuler mit ihrem ganzen Heer nach Dnemark
gekommen und plündernd bis Ripen vorgedrungen, so daß es bald darauf
zur Schlacht bei Haithaby kam [1 Adam II, 79 (75) Seite 137.], während
Saxo Grammatikus berichtet, daß ein wendischers heer raubend in
Dänemark einfiel, da die Dänen 12 Söhne von einem ihrer Edelsten
getötet hätten, der diese nun zu rächen suchte [2 Saxo Grammaticus L
X, M.-V. Seite 543 "Quem Magno terra marique petrtinacius insequante,
in Jutiam se repente Sclavicus effudit exercitus. Quorum irruptio
dubium victori effecit, fugacamme hostem pellere, an imminentem
excipere debuisset. Quidam enim gentis illus nobilidssimus, duodecim
filius, maritimis praedonibus, apud Daniam spoliatus, Jutorum fines
ferro orbitatem ulturus invasit."]. Nur werden dabei weder Namens-
noch Zeit- oder Ortsangaben gemacht. Adam dagegen fährt fort, daß die bis Ripen vorgedrungenen Wenden von

Magnus, der von Norwegen zurückkehrend in Haithaby gelandet sei und
schnellstens dänische Truppen zusammengezogen habe, bei ihrem Abzug
aus Dänemark auf freiem Felde bei Haithaby zur Schlacht empfangen
worden seien, 15.000 Wenden wären dort erschlagen worden, so daß die
Christen fortan Frieden hatten, solange Magnus lebte [3 Adam II, 79
(75) Seite 137.]. Ähnliches berichten die nordischen Quellen, sowohl die

zeitgenössischen Skaldenstrophen, wie auch die späteren isländischen
Sagas [1 Die verschiedenen Quellen, die im Einzelnen später noch
zitiert werden sollen, soweit sie in Frage kommen, hat bereits Wigger
auf die wichtigsten Aussagen hin untersucht und in den
Mecklenburgischen Annalen Seite 71 ff. zusammengestellt und im Auszug
wiedergegeben. Auch Steindorff, Jbb. Heinrichs III. Band I, Seite
275ff. hat das, allerdings weniger ausführlich, unternommen.], nur daß
sie außer dem Namen Haithaby hinsichtlich des Schlachtenortes auch von
der Lyrskogsheide und der Schottburgerau sprechen und in ihren meist
sehr viel ausführlicheren Schilderungen mehrfach die Unterstützung
erwähnen, die Magnus durch Ordulf und die Sachsen zuteil wurde, von
der aber bei Adam überhaupt nicht die Rede ist. Dieser mag das
Material zu seiner Schilderung ebenso wie manches andere einem Bericht
des Dänen-Königs Sven Estridson entnommen haben, der selber aber nach
Angabe der nordischen Quellen kurz vor der Schlacht bei Haithaby auf
der Flucht vor Magnus nach Schonen entwichen war [2 Hist. Magni Boni
c. 27, 28 SS. XXIX, Seite 404.], so daß er von den Einzelheitten der
Schlacht nicht ganz so genau unterrichtet gewesen sein mochte. Wenn Magnus Sven mit seiner Flotte nach Schonen zu folgen suchte, dann

aber von dem Wendenheer Nachricht erhielt und umkehrte, so mochte die
Gegend von Haithaby gerade die passendste Stelle sein, die bereits
weiter nördlich vorgedrungenen Wende von ihren gebieten abzuschneiden.
Man konnte sie dort bei ihrem Rückzuge abfangen. Darüber, daß die
Wenden von Norden kommend - nicht von Süden, wie es in einigen
Erzählungen heißt [3 Die Ortsangaben wechseln und sollen im folgenden
noch eingehender besprochen werden.] - von Magnus angegriffen wurden,
sind sich die norwegischen Forscher anscheinend einig. Munch macht
darauf aufmerksam [4 Munch Band II Seite 23 Anmerkung 1, siehe auch J.
Schreiner Seite 39.], daß andernfalls gar nicht verständlich wäre, wie
Ordulf mit seinen Kriegsleuten Magnus zu Hilfe gekommen sein sollte.
Jedenfalls wäre es nicht möglich gewesen, wenn die Wenden in ihrer
Überzahl alle südlich Schleswig liegenden Durchgangsstellen besetzt
gehalten hätten. Für die Richtigkeit der Angaben, die von einer Schlacht nahe Schleswig

ausgehen, spricht auch, daß sich nordwestlich der Stadt Schleswig ein
Dorf Lürschen befindet [1 Siehe auch Steindorff Jbb Heinrichs III.
Band I Seite 276 Anmerkung 4 und Munch II, Seite 23 Anmerkung 1.], das
man mit in den nordischen Quellen fast überall als Schlachtort
erwähnten Lyrskogsheide (Luirrakogsheithr) zusammenbringen zu können
glaubt. Eine Schwierigkeit bestand nur darin daß bei einem der
ältesten Berichterstatter, dem Skalden Tjodolf [2 In den Strophen
Thjodolfs heißt es (Finnur Jonsson A. I, Seite 333 V. 6, vgl. Band I
Seite 362) "Minn va sigr fyrir sunnan/snjallr Heidaby spjalli/naer fra
ak skarpa skaeru/Skotborgara gotna. Munch II, 24 (Anmerkung 1 Fs.)
meinte, daß man dies jedenfalls verschieden übersetzen könne,
entweder: "min Fyrste vandt Sejr sonden for Heidaby, jeg erfoor at der
stod en skarp Strid naer ved Heidaby", wobei er sich selber mehr für
die letztere Übersetzung einsetzt, zumal ja zu berücksichtigen sei,
daß sich die altnordische Verskunst einer noch etwas anderen
Ausdrucksweise bediente. Das mag den späteren Schreibern, die auch
weniger ortskundig waren, durcheinandergegangen sein.] und auch bei
dem späteren Snorre (+ 1241) in der Heimskringla und in seinem Leben
Olavs des Heiligen sowie ferner in der Magnus-Saga des ausgehenden 13.
Jahrhunderts [3 Snorre, Heimskringla SS. XXIX, Seite 304f und Vita
Olavi sancti, ebd. Seite 350f.; Hist. Magni boni, ebd. Seite 396f,:
Knytlinga-Saga, ebd. Seite 276f u.a.] - dies vermutlich in Nachfolge
des Erstgenannten - neben Haithaby und der Lyrskogsheide der Name
Skotborgara im Zusammenhange mit dem Bericht von der Schlacht
auftaucht. Die Skotborgara bzw. die Schottburgerau ist nun aber als
nördlich von Ripen sich hinziehende Grenzfluß zwischen Jütland und
Schleswig bekannt [4 Meyers Universal-Atlas K. 11 zeigt auch die
Ortschaft Schottburg, nordöstlich von Ripen, desgleichen in gr.
Andree, 59/60 C 1 (8. Auflage).], während ein gleichnamiger Fluß in
der Gegend von Schleswig nirgends vorkommt. Die Versuche, das
Schlachtfeld infolgedessen weiter nördlich zu suchen, wurden von L.
Giesebrecht und Steindorff mit Recht abgewiesen [5 L. Giesebrecht,
Wendische Geschichte Band II, Seite 83 und Steindorff, a.a.O. Seite
276 Anmerkung 4.], ohne daß dabei auf die Nennung der Schottburgerau
näher eingegangen wurde. Da nun zwar Täjodolfs Anwesenheit bei der
Schlacht von Aarhus (3 Monate nach der Schlacht von Schleswig) bezeugt
ist [6 Snorre, Magnussaga 36, 1.], ein Augenzeuge der Schleswiger
Schlacht aber, der Skalde Oddr Gellisson auf die Lyrskogsheide als Ort
der Schlacht nennt [1 Hist. Magni c. 31, SS. XXIX, Seite 400.], wäre
es gut denkbar, daß entweder Tjodolf selber nicht die für die
Beschreibung der Örtlichkeit nötigen, aus eigener Anschauung
gewonnenen Kenntnisse besaß, oder daß zumindest seine Angaben von
solchen, die nicht dabei waren mißverstanden wurden, so daß, wenn vond
er Schottburgerau südlich Schleswig die Rede ist, ursprünglich wohl
gemeint war, daß sich die Wenden bei ihren Kämpfen - sie mögen bei
ihrem Vordringen bis Ripen und auf ihrem Rückzug gewiß von den Dänen
nicht unbehelligt geblieben sein, wenn auch die Hauptschlacht bei
Schleswig stattfand - vond er Schottburgerau aus in südlicher Richtung
bewegten, denn auch Adam berichtet uns, wie schon erwähnt, von dem
Vormarsch der wendischen Heere bis dorthin, und war unabhängig vond en
nordischen Quellen [2 Adam II, 79 (75) Seite 137f.]. Auch Munch mißt
seiner Aussage besonders Wert zu [3 Munch II, Seite 23 Anmerkung 1.]. Bei Schleswig fanden die Kämpfe dann, wie gesagt, ihren Höhepunkt. Die

Wenden erlitten eine vernichtende Niederlage, obwohl, wie die
nordischen Quellen berichten, 60 Wenden gegen je einen der Nordmänner
gestanden haben sollen [4 Hist. Magni boni regis c. 31 SS. XXIX, Seite
399f. "höfdu heidingjar her sva mikonn, at eigi voru fuerri enn 60
heidhningja um einen konungsmann" (Lateinische Übersetzung "tantum
pagani copiarum habuere, ut non pauciores quam sexagiata pagani
singulos regiorum circumsisterent..."), und bei Snorre c. 27 Seite
341, 1 heißt es: "Eun er Magnus kon. la vid Skotborgara a
Hlyrskogsheidi, tha kom hömom niosn af her Vinda, oc that med at heir
höfdo sva mikinn manuffölda, at eigi feck tölo akomit, oc M. Kon.
hafdi litina lutvid fiölmannis" (Lateinische Übersetzung: "Sed cum
Magnus rex versaretur ad flumen Skotborgense in tesquis
Hlyrskogensibus, certior factus est de exercitu Slavorum per
exploratores, etiam eos tantum exercitum habere, ut nemo cum numerare
posset."]. Auch Adam erwähnt ja die hohen Verluste der Wenden [5 Adam
II, 79 (75) Seite 137.]. Ob die in den Sagas sehr breit geschilderten
Einzelheiten über die Schlacht immer ganz wörtlich genommen werden
dürfen, ist zu bezweifeln. Doch werden die Hauptzüge der Darstellungen
wohl kaum irgendeiner realen Grundlage entbehren. Zu diesen
Darstellungen gehören außer der besagten wendischen Übermacht, die für
den König wichtig gewordene Traumerscheinung, in der sein Vater Olaf
ihm zur Schlacht riet. Von Ordulfs Teilnahme berichten Snorre (Heimskringla) [1 Snorre,

Heimskringla SS. XXIX, Seite 340f.] und Vita Olavi sancti [2 Vita
Olavi sancti, ebd. Seite 350f.], sowie die Historia Magni boni regis
[3 Hist. Magni boni regis ebd. Seite 396f.]. Anfangs ist von
zahlreichen Truppen die Rede, die er herzubrachte [4 Snorre, Hskr.
Seite 341 "kom til hans Otta hertogi af Saxlandi or Brunsvik. Hann
atti Ulfhildi dottur Olafs konungs ens helga, föthar Magnus konungs.
Hertogins hafth i mikla sveit manna... (Leteinische Übersetzung: "Ad
cum (Magnus) venit Otto dux Saxoniae de Brunsvic. Is duxerat
Ulfhildam, filiam lavi regis sancti, patris Magni regis. Dux habebat
multas copias militum...").], und nachher heißt es, daß er, als die
Mannschaften des Königs Magnus aus Furcht vor der wendischen Übermacht
vor einem Angriff zurückscheuten, dennoch zum Widerstand geraten und
zum Kampfe getrieben habe [5 Snorre ebd. "... ef mönnum thaetti
nokkur...at hann maetti sigraz en flestir löttu ok sögtu allir eitt
til, at Vindr höfdu oflyjanda her. An Ottos hertogi fysti heldr at
berjaz..." (Lateinische Übersetzung: "... plerique vero rem
dissuaseruntet dixerunt omnes unum, Slavos exercitum, qui fugarui non
posset, habers. Sed Otto duc potiuscohortatus est, ut pugnaretur".).].
In der Hist. Magni finden wir ähnliche Aussagen, und ebenso in Snorres
Vita Olavi sancti [6 Siehe oben Anmerkung 2 und 3.]. Wenn dies auch
ein Teil der nordischen Quellen ist, so heißt es doch in der Hist.
Magni boni ausdrücklich, daß der Skalde Odar, der selber jenen Kämpfen
beiwohnte, dies alles berichtet habe [7 Hist. Magni...Seite 400.], so
daß man die Richtigkeit der Angabe von der Teilnahme Ordulfs, für die
übrigens sowohl deutsche wie norwergische Forscher eintreten [8 Zum
Beispiel L. Giesebrecht, Wendische Geschichte II, Seite 63, W.
Giesebrecht, Kaiserzeit Band II Seite 401, Witte, Mecklenburgische
Geschichte I Seite 45, Munch II, Seite 23, Suhm, Historie af Danmark
Band IV, Seite 94, J. Steenstrup, Det Danske Folks Historie Seite 6.
], nicht anzweifeln darf.

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